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Dämmung ist nicht nur im Winter wichtig. Mit zunehmenden Hitzewellen wird der sommerliche Wärmeschutz zur Planungsanforderung: Um die Überhitzung der Räume unter dem Dach zu begrenzen, braucht es Materialien, die die Wärmewelle verzögern und abschwächen.
Emanuele Stabellini – Marketingleiter, Edilteco S.p.A.
Jahrelang wurde die Wärmedämmung von Gebäuden fast ausschließlich für den Winter gedacht: Wärmeverluste verringern, den Heizenergieverbrauch senken, den Komfort in der kalten Jahreszeit verbessern. Heute reicht dieser Ansatz nicht mehr aus. Steigende Temperaturen und häufigere Hitzewellen haben den sommerlichen Wärmeschutz zu einem eigenständigen Planungsthema gemacht – mit direkten Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Menschen und auf den Energieverbrauch für die Kühlung.
In diesem Zusammenhang tragen die wärmedämmenden Leichtschichten von Edilteco auf EPS-Basis zum sommerlichen Komfort bei und verringern den Bedarf an Kühlanlagen.
Im Winter geht es darum, den Wärmestrom aus dem Gebäude heraus zu begrenzen: Entscheidend ist vor allem die Wärmeleitfähigkeit der Materialien. Im Sommer stellt sich das Problem anders: Die Wärme dringt ein, vor allem über die am stärksten der Sonneneinstrahlung ausgesetzten Flächen wie die Dächer. Dabei zählt nicht nur, wie viel Wärme hindurchgeht, sondern auch, mit welcher Verzögerung und mit welcher Abschwächung.
Hier kommen die Phasenverschiebung – die Zeit, die die Wärmewelle braucht, um das Bauteil zu durchdringen – und die Amplitudendämpfung ins Spiel, also die Verringerung der Temperaturschwankung zwischen außen und innen. Ein gut geplantes Dach verschiebt die Wärmespitze in die Abendstunden und verringert ihre Intensität; so bleiben die Innenräume tagsüber stabiler.
Dächer und Dachgeschosse sind die Flächen, die in den Mittagsstunden die stärkste Sonneneinstrahlung erhalten. Nicht zufällig sind die Räume im obersten Geschoss am stärksten von sommerlicher Überhitzung betroffen.
Werden diese Bauteile mit wärmedämmenden Schichten und Leichtschichten ausgeführt, lässt sich der Wärmeeintrag begrenzen und der empfundene Komfort deutlich verbessern – bei geringem Gewicht und hoher Leistung.

Maschineller Auftrag des Wärmedämmputzes Isolteco
Die Edilteco-Technologie auf Basis vorbehandelter EPS-Perlen kommt an mehreren für den sommerlichen Wärmeschutz relevanten Stellen der Gebäudehülle zum Einsatz. Auf dem Dach ermöglichen die Leichtschichten und wärmedämmenden Unterböden Politerm® Blu und Isolcap® leichte, dämmende und dauerhaft stabile Schichten, die sowohl zur Gefällebildung als auch als Wärmedämmschicht eingesetzt werden können.
An den Wänden trägt der Wärmedämmputz Isolteco® dazu bei, das thermische Verhalten der Gebäudehülle zu verbessern. In allen Fällen sorgt die nicht saugende Beschaffenheit der Perlen dafür, dass die Dämmleistung dauerhaft erhalten bleibt, auch bei Feuchtigkeit.
Eine Gebäudehülle, die Überhitzung begrenzt, senkt den Kühlbedarf und damit den sommerlichen Stromverbrauch, der in der Energiebilanz von Gebäuden immer mehr ins Gewicht fällt. Der sommerliche Wärmeschutz wird so nicht nur zu einer Frage des Wohlbefindens, sondern auch der Effizienz und der Nachhaltigkeit.
Wer nicht nur für den Winter, sondern auch für den Sommer plant, schafft Räume, die das ganze Jahr über komfortabler sind. Dieses Ziel verfolgt Edilteco seit jeher mit dem Konzept des Wohnkomforts, das winterlichen und sommerlichen thermischen Komfort, akustischen Komfort und visuellen Komfort verbindet.
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