Wir danken Ihnen dafür.
dass Sie mit uns in Verbindung aufgenommen haben.
Ein wacher Blick, neugierige Augen, höfliche und freundliche Umgangsformen. Wenn man ihn kennenlernt, denkt man fast automatisch daran, dass viele Vorurteile über die junge Generation am Ende vielleicht nichts anderes sind als Nostalgie. Oder vielleicht auch ein leiser Wunsch nach einer Lebenszeit, die längst vergangen ist und nicht zurückkehrt.
Denn dann begegnet man jungen Menschen wie Riccardo und merkt schnell: Neugier, Lernbereitschaft und Respekt gibt es noch immer. Man muss sich nur die Zeit nehmen, genauer hinzuschauen.
Riccardo Borsari, Jahrgang 2006, absolvierte ein rund zweimonatiges Praktikum in unserer Technischen Abteilung. Dabei erhielt er Einblicke in Laborarbeiten, technische Aufgaben und die praktische Arbeit vor Ort. Nach seiner Ausbildung im Bereich Vermessung und Bauwesen in Finale Emilia besucht er heute die ITS TEC Academy in Ferrara, eine zweijährige postsekundäre Bildungseinrichtung. Sie beschäftigt sich mit der Zukunft des nachhaltigen Bauens und bereitet junge Fachkräfte darauf vor, die Herausforderungen der ökologischen Transformation aktiv mitzugestalten: von Energieeinsparung und Gebäudesanierung bis hin zur Reduzierung der Umweltauswirkungen und den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft.
Während seines Praktikums arbeitete Riccardo Seite an Seite mit zwei wichtigen Ansprechpartnern unserer Technischen Abteilung: Paolo Mengoli, Bautechniker Technischer Leiter, und Nicolò Lo Presti PhD, Head of Applied Research, Technical Innovation and Certifications. Mit Nicolò erhielt Riccardo Einblick in die Welt der Sicherheitsdatenblätter und PCN-Meldungen. Dabei lernte er, technische Dokumente zu lesen, zu analysieren und zu interpretieren, die Aufmerksamkeit, Systematik und Genauigkeit erfordern. Mit Paolo konnte er dagegen die Laborarbeit aus nächster Nähe erleben: das Mischen, die Tests, die Materialprüfungen und jenen spannenden Moment, in dem aus einer Idee Schritt für Schritt etwas Greifbares wird.
„Alles war neu für mich“, erzählt er.
Ein einfacher Satz, der den eigentlichen Sinn des Praktikums gut zusammenfasst: die erste Begegnung mit einer Welt, die nicht nur aus Theorie besteht, sondern aus täglicher Praxis, Details, Austausch mit erfahrenen Fachleuten und realen Aufgaben. Unter den Worten, mit denen Riccardo diese Monate beschreibt, freuen uns zwei besonders: Unterstützung und Hilfsbereitschaft. Denn Ausbildung bedeutet für uns vor allem Begleitung: ein Umfeld zu schaffen, in dem neue Menschen beobachten, Fragen stellen und wachsen können.
Ja, Riccardo hat bei uns wirklich einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.
Das bestätigen auch seine Betreuer, Paolo Mengoli und Nicolò Lo Presti. Sie schätzten an ihm besonders seine Pünktlichkeit, seine höfliche Art, seine Lernbereitschaft, sein praktisches Geschick und seine sehr guten sozialen Kompetenzen. Sowohl im Büro als auch im Labor brachte Riccardo sich aufmerksam und zuverlässig ein, fügte sich ganz natürlich ins Team ein und unterstützte die Tätigkeiten mit Neugier und Offenheit. Wir bedanken uns herzlich bei ihm für sein Engagement, seine Zuverlässigkeit und die Neugier, mit der er diese Erfahrung gelebt hat, und wünschen ihm für seine Zukunft und seinen weiteren Ausbildungsweg alles Gute.
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